Nach dem 1:1-Unentschieden gegen die SG Neuerburg steht die erste Mannschaft der SG Südeifel aktuell auf Rang 9. In den letzten vier Wochen vor der Winterpause zählt vor allem eines: Leidenschaft.

Es sind meist Kleinigkeiten, die über Sieg und Niederlage in der Kreisliga B entscheiden. Gut abzulesen ist dieser Umstand an den bisherigen Ergebnissen der Ersten, die – mit Ausnahme der Partien gegen DIST, Stahl und Baustert – jeweils knapp Punkte liegen ließ.

Gegen Neuerburg, so schien es, sollte eine schmerzhafte Heimpleite dazukommen. Zwar hatten die Gäste gerade in den ersten 45 Minuten ein klares Chancenplus zu verzeichnen. Doch richtig sattelfest wirkte die Abwehrreihe um Hüne Kechtges von der ersten Minute an nicht.

Manchmal kommt zum richtigen Einsatz das passende Glück hinzu

Was der pure Wille gerade auf den unteren Ebenen im Fußball ausmachen kann, konnte man anhand der entscheidenden Aktion in Durchgang Zwei beobachten. Auch wenn letztlich eine Aneinanderreihung von Fehlern zum viel umjubelten Ausgleichstreffer führte, so konnte wohl niemand der 90 wetterfesten Zuschauer in Ferschweiler abstreiten, dass Spielertrainer Florian Reger den Ausgleich regelrecht erzwingen wollte. Schnurstracks lief der „Turm im Sturm“, der den Spielzug mit einem Doppelpass im Mittelfeld selbst eingeleitet hatte, auf den gegnerischen Kasten zu. Sein eigentlich verunglückter Querpass bugsierte Unglücksrabe Patrick Rechin sehenswert per Lupfer ins eigene Tor.

So bitter der Treffer für Rechin und seine Neuerburger auch ist: Es sind Momente wie diese, die Kreisliga-Herzen höher schlagen lassen. Denn wenn es eines auf dem Platz stets zu beweisen gilt, dann der unermüdliche Einsatz und der Glaube ans eigene Team. Ab und an wird diese Einstellung mit einem Tor belohnt, der Rest ist dann Nebensache.

SG Südeifel 1:1 SG Neuerburg, Aufstellung und Torfolge auf Fupa